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Punktlandung Ausserschwyz
Abschlussausstellung
13. — 28. Juni 2015
Ort
Lachen & Pfäffikon (SZ)
Publikation
Katalog zu Punktlandung
Flyer
Download
Master Projekte
2015
Webseite
punktlandung-ausserschwyz.ch

Lachen & Pfäffikon

Die 19 Studierenden des Master of Arts in Fine Arts der Hochschule Luzern – Design & Kunst,die 2015 in den Studienrichtungen Art in Public Spheres und Art Teaching abschlossen, sind in Ausserschwyz gelandet. Die beiden Orte Lachen und Pfäffikon SZ bilden zwei Pole einer boomenden Region am oberen Zürichsee im Kanton Schwyz. Während Lachen als Wohngemeinde sehr beliebt ist und in den letzten Jahrzehnten bevölkerungsmässig stark gewachsen ist, macht Pfäffikon – ein Ortsteil der Gemeinde Freienbach – als Ableger des Finanzplatzes Zürich Furore. Hier haben sich in den letzten Jahren über 300 Firmen angesiedelt, die auf den Handel mit Hedgefonds spezialisiert sind. Einen erster Entwicklungsschub erfuhr der Ort in den 1970er-Jahren mit neuer Verkehrserschliessung durch die Autobahn und modernen Bauprojekten wie das im Zentrum der Agglomeration, mit direktem Autobahnanschluss, gelegene Seedamm Center mit der Shopping Mall, dem Spassbad Alpamare und dem Vögele Kultur Zentrum.1

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Ausgangspunkte

Die Region, einst vor allem Durchgangsort und aus der Sicht des Hauptortes Schwyz peripher gelegenes Untertanengebiet, profitiert heute von der idealen Lage vor den Toren Zürichs sowie von den niedrigen kantonalen Steuersätzen und hat von der wirtschaftlichen Bedeutung her das alte Zentrum des Kantons überholt. Dass solche Entwicklungen nicht ohne Konflikte und Widersprüche ablaufen, liegt auf der Hand und macht die Region gerade auch mit Blick von aussen interessant. So bilden die vielfältigen und kontrastreichen Spuren, die der über Jahrzehnte anhaltende Wachstumsboom in der Landschaft, in den Ortsbildern und in den kulturellen und sozialen Strukturen hinterlassen hat, Ausgangspunkte für künstlerische Interventionen und Stellungnahmen.

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Aufgabenstellung

Die Studierenden erhielten die Aufgabe, künstlerische oder vermittelnde Projekte zu realisieren, die sich inhaltlich, räumlich oder institutionell auf die beiden Ortschaften oder die Region rund um den Seedamm beziehen. Sie arbeiteten damit nach dem Konzept der „durational approaches to Public Art“ wie sie Paul O’Neill und Claire Doherty folgendermassen beschreiben: Es handelt sich dabei um eine künstlerische Strategie, welche die Bedeutsamkeit erkannt hat, unterschiedliche Publica anzusprechen und in das eigene Arbeiten einzubeziehen, und forschungsbasierte Prozesse, die auf ihre Umgebung, ihre Adressaten*innen und ihre Kontexte Bezug nehmen.2

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Strategien

Die Studierenden sind dabei ganz unterschiedlich vorgegangen. Einige haben die Region oft besucht und sich der Gegend spazierend angenähert, andere haben Kontakt zu Institutionen aufgenommen, über Internet recherchiert oder sich zu einzelnen Themen in einschlägige Literatur vertieft. Je nach Ausgangspunkt, Interesse oder Thema entstanden so ganz unterschiedliche Projekte mit je eigenen Strategien, wie die gewonnenen Eindrücke, gemachten Erfahrungen und gesammelten Erkenntnisse nun auch für ein breiteres Publikum auf den Punkt gebracht werden.

Begleitend zur Ausstellung entstand die Webseite www.punktlandung-ausserschwyz.ch

Sabine Gebhardt Fink und Peter Spillmann

1 Sturm, Livia: Entwicklung der Gemeinden rund um den Zürichsee nach 1945. Masterarbeit, Universität Zürich, 2013.
2 O’Neill, Paul & Doherty, Claire: Locating the Producers. Amsterdam, 2011, S. 5.

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