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Master Dialog - What‘s School?
Tagung
23. — 24. April 2026
Ort
HSLU DFK
745.Aktionshalle

Master Dialog
What's School?

Wo steht die Kunstausbildung an Kunstschulen heute, mehr als ein Vierteljahrhundert nach der sogenannten Bologna-Reform? Die Stichworte, mit denen ein Umbau des Bildungssystems und damit auch zahlreicher Kunsthochschulen ab 1999 im sogenannten Bologna-Prozess europaweit betrieben wurde, waren Vergleichbarkeit, Modularisierung und Kompatibilität der akademischen Standards. Teil einer Hidden Agenda des Bologna-Prozesses,  seinerzeit heftig kritisiert, war aber auch die Schaffung eines Bildungsmarktes für eine stets wachsende Kundschaft von sich selbstverantwortlich und lebenslang den Bedürfnissen von Wirtschaft anpassenden Selbstunternehmer*innen. Auf der Strecke blieben dabei Modelle einer umfassenden Bildung, Universitäten, begriffen als Freiräume für ausschweifendes Nachdenken, selbstbestimmtes Lernen und Orte der Reflexion von Gesellschaft und Wissen;  Hochschulen, konzipiert als Labore des Gemeinschaftlichen und als Sphären der Fürsorge und Solidarität, oder aus der Perspektive der Studierenden: das Studium als safe space und Zeit der Selbstfindung. Und heute müsssen wir uns fragen, ob der Umbau des Bildungssystems vielleicht schon so weit fortgeschritten ist, dass gesellschaftliche Grundlagen in Frage gestellt sind. Durchsichtig gewordene Institutionen sind  schutzlos totalitären Strömungen ausgeliefert, scheinbar widerständige Nischen werden schnell ausgemacht und angegriffen. Und dabei geraten Kunst- und Gestaltungsausbildungen besonders in den Fokus, weil die hier vermittelten Kompetenzen Fragen der Repräsentation (von Macht) betreffen, weil hier Vorstellungen von kultureller Identität kritisch kontextualisiert und transformiert werden können und Formen des Zusammenlebens zur Disposition stehen.

Was also bedeutet Kunstausbildung heute, im Dschungel konkurrierender BA-, MA- und PhD-Programme, in einem Klima der Restauration traditioneller Wertvorstellungen und angesichts der sprachlos machenden Anfeindungen von rechts, die darauf zielen, alles in Frage zu stellen, was für eine gesellschaftlich engagierte kulturelle Praxis essentiell ist.

 

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Programm
Donnerstag 23. April

17:00

  • Begrüssungsapéro

 
17:30 – 18:00

  • Vorstellungsrunde und Programmvorschau
  • Moderation: Sabine Gebhardt Fink

 
18:00 – 19:30

  • Peter Spillmann: School Blues – eine etwas späte Abrechnung mit der Schule
  • Statements von Alice Creischer/Andreas Siekmann, Barbara Clausen, Christoph Schäfer, Doreen Mende, Janine Sack, Jochen Becker, Max Stocklosa, Simon Sheik, Sønke Gau, Thomas Locher u.a.
  • Diskussionsrunde. Moderation: Karin Rebbert

 
19:30 – 20:30

  • Ivana Lakic: Friends! –  ein einseitiger Bericht
  • Diskussionsrunde. Moderation: Peter Spillmann

 

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Programm
Freitag 24. April

9:30 – 10:00  

  • Kaffee und Gipfeli


10:00 – 11:30

  • Ruth Sonderegger. Gegen Schulen und Klassen: Wünsche, Träume und Wirklichkeiten
  • Michael Dreyer. The history of No Future. Perspektiven der Ohnmacht 
  • Marina Belobrovaja. Slam Poetry
  • Diskussionsrunde. Moderation: Sabine Gebhardt Fink

11:30 – 12:00

  • Noah Tristan Breschan. Walk 


Mittagspause


13:00 – 14:30

  • Marina Belobrovaja. Slam Poetry
  • Helmut Draxler (per Zoom). Die Akademisierung der Avantgarde
  • Sabine Gebhardt Fink. Korrespondierende Gruppen
  • Diskussionsrunde. Moderation: Peter Spillmann


Kaffeepause


15:00 – 17:00

  • Folke Köbberling. buschen - Künstlerisches Arbeiten am Institut für Architekturbezogene Kunst an der TU Braunschweig 
  • Isabell Lorey. Von der Schule zur Versammlung. Kleiner Besitz, Besetzung, sorgender Umgang 
  • Karin Rebbert. Sticky Notes 
  • Diskussionsrunde. Moderation: Peter Spillmann
  • Dank und Verabschiedung

 

Veranstaltungsbegleitende dokumentarische Praxis:

Lena Eriksson / Antonia Röllin / Anna Lisa Rompietti
Der parallele Chat

Sven Michael Geisser
Modell bauen

Ghazaleh Ebrahimi
Fotografieren

 

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Beitragende

Marina Belobrovaja studierte Bildende Kunst an der UdK Berlin und der ZHdK. In ihrer Arbeit setzt sie sich seit mehreren Jahren mit Themen wie nationale Zugehörigkeit, Biopolitik und institutionelle Strukturen auseinander. Seit 2010 ist sie an der HSLU DFK als Dozierende und Forschende tätig. 2018 promovierte sie an der Kunstuniversität Linz zur engagierten zeitgenössischen Kunst aus der Schweiz. Belobrovajas Beitrag knüpft an die Erinnerungen ihrer ehemaligen Mitstudierenden an der UdK Berlin an und untersucht, inwiefern die darin angesprochenen Fragen der Chancengleichheit, sozialen Durchlässigkeit und institutionellen Macht bis heute an Kunsthochschulen relevant sind.

Noah Tristan Breschan folgt in seiner Praxis einer Haltung: weniger eingreifen, mehr wahrnehmen. Seine gestalterischen Setzungen liess er über die Jahre zunehmend los, bis das Vorgefundene selbst zum Werk wird. Installation trouvée nennt er den Moment, in dem eine Situation erfasst wird, bevor Deutung oder Ordnung einsetzt. Situativ entstehen geführte Walks: er bewegt sich, folgt Impulsen. Kein Ziel, nur die Begehung selbst, gemeinsam. Noah Breschan studierte Kunst und Vermittlung (Bachelor) an der Hochschule Luzern und schliesst dort im Sommer den Master Kunst mit Major Art Teaching und Art in Public Spheres ab.

Helmut Draxler ist Kunsthistoriker, Kunsttheoretiker und Kurator. Er war von 1992 bis 1995 Direktor des Kunstvereins München, von 1999 bis 2012 Professor für Ästhetische Theorie an der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien Stuttgart und von 2014 bis 2023 Professor für Kunsttheorie an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er arbeitet zur Zeit an einer grösseren Ausstellung zur Geschichte der Akademie basierend auf der Kunstsammlung der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Die Ausstellung wird im Oktober 2026 eröffnet.

Michael Dreyer studierte von 1972-76 Grafikdesign in Würzburg und von 1976-81 Sonderpädagogik/Kunsterziehung in Heidelberg. 1987 und 1998/99 belegte er Kunstgeschichte in Heidelberg und Kassel (Promotions-Vorbereitungsstudium). Seit 1970 arbeitet Michael Dreyer als Künstler und Gestalter. Er war 1982 Mitbegründer der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart, und dort von 1983-2023 Professor für Visuelle Kommunikation. Als Gestalter arbeitet er für die nGbk, neue Gesellschaft für bildende Kunst, Berlin, und für die Reihe Polypen/bbooks, Berlin. Ausstellungen: Der geliehene Ernstfall, Counterculture und Design, mit Lucius Burckhardt u. Diedrich Diederichsen, Messe Stuttgart,1986; Abschaffung von Prügelsprache, Grazer Kunstverein, Galerie Meerrettich Berlin, 2004; Anpassungsarbeiten, Aanant & Zoo, Berlin, 2016; Gemeinschaftsarbeiten/Society Pieces, Badischer Kunstverein Karlsruhe, 2017. Video/Film: Atelier, Regie: Peter Ott, 2011; Abwinkl, 2019/20. Publikationen: Michael Dreyer - Theorie und Plastik, hg. v. Helmut Draxler, Berlin, 2016; Teach-In, Debattenreihe zur Kunstausbildung, Stuttgart, 2018/19; Old Cut-Outs, 2026.

Lena Eriksson kommuniziert durch Zeichnung, Video und Performance. Seit immer interessierte sie sich für Zusammenarbeit mit Kolleginnen, Freundinnen, Nachbarinnen und Begegnungen. Im Projektraum Kaskadenkondensator in Basel entwickelte und organisierte sie von 1998 bis 2004 performative Ausstellungsprojekte wie Galeriespiel, Liebe, Geld, AbenteuerZu Hause zu GastWeder verwandt noch verschwägert und Ferien und betrieb dort künstlerische Forschung. Von 2004 bis 2009 führte sie gemeinsam mit Andrea Seamann und Chris Regen den Projektraum Lodypop (Performance ohne Druck und Projekte ohne Panik) in Basel. Mit Monday 2 Monday steht sie seit 2011 im wöchentlichen künstlerischen Austausch mit Varsha Nair. Sie war Mitherausgeberin des Internetmagazins Neuland und ist dies weiterhin bei KAP und dem Themenwölkchen. Seit 2020 ist sie Teil von Revolving Hi:stories und seit 2021 Teil des Verlags Existenz und Produkt. In ihrer Arbeit als Dozentin im Master Kunst Luzern seit 2015 spielt sie mit Rollen und lotet verschiedene Grenzen zwischen Selbstorganisation, Institution, Künstlerin, Freundin und Angestellten aus.

Sabine Gebhardt Fink ist Professorin für Gegenwartskunst an der Hochschule Luzern, leitet seit 2011 mit einem Core-Team den Master Kunst und arbeitet im Competence Center Postdisziplinäre Kunstforschung als Researcher. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Performance Studies mit zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen (Performance Chronik, Revolving Histories, Networking Histories of Performance Art), queer-feministische Theorien (Editionen und Artikel wie „Mapping und Crossmapping for deviant understandings“ oder „Disobedient Bodies“) und kollaboratives Arbeiten (Affidamento: SNF Scientific Exchange Conference: Publikation 2027).

Sven Michael Geisser verbindet in seiner multimedialen Praxis Elektrotechnik, Malerei, Holzarbeit, Textil und Duft. Ihn faszinieren die Schnittstellen von Analog und Digital, Musikerzeugung sowie wirtschaftliche, philosophische und psychologische Fragestellungen – nicht zuletzt die Welt des Riechens. Geisser absolvierte 2019 seine International A-Levels mit den Schwerpunkten Mathematik und Physik und schloss 2023 seinen Bachelor of Arts in Kunst und Vermittlung in Luzern ab. Derzeit absolviert er einen Master of Arts in Art Teaching. Seine Arbeiten wurden u. a. in der Galerie Vitrine, Luzern (2022), der Galerie Harlekin, Zürich (2023) sowie der Baettig Parfumerie, St. Gallen (2024) gezeigt.

Folke Köbberling studierte an der Kunsthochschule Kassel sowie am Emily Carr Institute of Art & Design in Vancouver und begann später noch ein Architekturstudium an der Universität der Künste Berlin. Von 2002 bis 2015 arbeitete sie mit dem Künstler und Architekten Martin Kaltwasser (†2022) zusammen, mit dem sie an zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilnahm. Sie ist Professorin für künstlerisches Gestalten und Leiterin des Instituts für Architekturbezogene Kunst an der Technischen Universität Braunschweig.

Ivana Lakic arbeitet als künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule Luzern im Master Kunst. Sie ist zudem Teil des Künstler*innenduos Ill + Yll  (gemeinsam mit Cyrill Meier) und von Spassbüro.  Ivana Lakic bewegt sich in verschiedenen kollektiven Zusammenhängen und in Bereichen wie Malerei, Skulptur, Installation, Performance und Creative Directing. Im Duo Ill + Yll begann sie mit der Produktion funktionaler Objekte an der Grenze zwischen Kunst und Design und weitete den Ansatz dann auf komplexere, multimediale Arbeiten aus, welche klare Trennungen ignorieren beziehungsweise klare Definitionen auf verschiedenen Ebenen unterwandern.

Isabell Lorey ist politische Theoretikerin und hat die Professur für Queer Studies in Wissenschaft und Künsten an der Kunsthochschule für Medien Köln inne. Sie ist Verlegerin und Mitherausgeberin der experimentellen Publikationsplattform transversal.at des European Institute for Progressive Cultural Policies (eipcp). Seit 2016 ist sie engagiert im sozio-kulturellen Gelände der Casa Azúl in Málaga. In den 2000er Jahren war sie Mitglied der feministisch-aktivistischen Gruppe ‚kleines postfordistisches Drama‘ (kpD) zusammen mit Brigitta Küster, Katja Reichard und Marion von Osten. Zwischen 1987-2000 arbeitete sie als Redakteurin und Filmemacherin für ARD und ZDF, vor allem für logo!, die tägliche Nachrichtensendung für Kinder. Zu ihren Buchveröffentlichungen gehören: Figuren des Immunen, Zürich: Diaphanes 2011; Immer Ärger mit dem Subjekt, Wien u.a.: transversal texts 2017; Die Regierung der Prekären, Wien: Turia+Kant 2012/2020; Demokratie im Präsens. Eine Theorie der politischen Gegenwart, Berlin: Suhrkamp 2020. Fast alle ihre Bücher und Texte sind u.a. ins Englische und Spanische übersetzt. 

Karin Rebbert arbeitet seit den 1990er Jahren im Kunstbetrieb, organisierte Ausstellungsprojekte, Festivals, Film- und Vortragsreihen, lektorierte und schrieb über moderne und zeitgenössische Kunst, Fotografie und Film. Von 2011 bis 2015 leitete die Kulturwissenschaftlerin den basisdemokratischen Kunstverein neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) in Berlin, der aktuelle Diskurse aufgreift und gesellschaftlich relevante Fragestellungen bearbeitet. Karin Rebbert unterrichtete an verschiedenen Kunsthochschulen und Universitäten in Deutschland, etwa in Berlin, Düsseldorf, Oldenburg, Potsdam und Stuttgart. Im Master Kunst der Hochschule Luzern war sie u.a. Theorie-Mentorin und in unterschiedlichen Kommissionen tätig.

Antonia Lea Röllin arbeitet als Künstlerin, Veranstalterin, Researcherin, Mutter, Freundin und Komplizin. In ihrer Kunst setzt sie sich auf spielerische Weise mit ihren Mitmenschen sowie deren Habitus und Utopien auseinander. Dabei pflegt sie das Ausdehnen der Vorstellungskraft und die kritische Befragung des Zeitgeistes. Körper versteht sie als hochsensible Instrumente sowie als vielseitige Kommunikations- und Ausdrucksmittel – sie stehen im Zentrum ihrer Arbeiten. Zeichnungen, Fotografien und Videostills aus Recherchen, Begegnungen und Performances werden in Drucke umgesetzt und ausgestellt. Ortsbezogene und performative Arbeiten werden live gezeigt. Pluridisziplinär erforscht sie in verschiedenen Zusammenarbeiten Mehrstimmigkeit im Ausdruck und das Kollektive. Als Co-Präsidentin von PANCH, Performance Art Network CH, engagiert sie sich dafür, verschiedene performative Strategien und Bewegungen der Performancekunst Schweiz sichtbar zu machen sowie Regionen und Sprachräume zu vernetzen. Zusammen mit Benjamin Sunarjo kuratiert und produziert sie das Translocal Performance Art Festival Giswil.

Annalisa Rompietti lebt in Luzern und in ihrem Skizzenbuch, beobachtet und gibt wieder. Nach ihrem Illustrationsstudium fing sie den Masterstudiengang Kunst mit Art Teaching an der HSLU an. Sie lässt sich beim Zeichnen und Schreiben gerne von Humor & Poesie leiten, mag dreidimensionales und kollaboratives Arbeiten, Experimente und die Schnittstelle von Illustration, Comic, Kunst & Literatur. Sie mag den Schreibtisch aufräumen, für viele Personen kochen, Fremdsprachen und Autofahren.

Ruth Sonderegger ist seit 2009 Professorin für Philosophie und ästhetische Theorie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie promovierte an der FU Berlin in Philosophie und unterrichtete danach mehrere Jahre am Philosophie-Institut der Universiteit van Amsterdam. Ihre derzeitigen Forschungsfelder sind: Entstehung und Geschichte der westlichen philosophischen Ästhetik (im Kontext des Racial Capitalism), Praxistheorien, Cultural Studies, kritische Theorien und Widerstandsforschung. Gemeinsam mit Katja Diefenbach und Pablo Valdivia arbeitet sie derzeit an einem Forschungsprojekt zum Thema Wahrnehmen, Rechtsprechen und Verwerten in der kolonialen Moderne. Zum Nexus von ursprünglicher Akkumulationrace und westlicher Ästhetik. Letzte Buchpublikationen: Polyphone Ästhetik (Ko-Autor*innen: Christoph Brunner, Sofia Bempeza, Katharina Hausladen und Ines Kleesattel), Wien: transversal texts 2019; Vom Leben der Kritik. Kritische Praktiken – und die Notwendigkeit ihrer geopolitischen Situierung, Wien: Zaglossus 2019; Philosophie und Rassismus (hg. mit Franziska Dübgen und Marina Mateo Martínez), Velbrück 2025; Ergänzungen und Eingriffe. Zur Geschichte der Akademie der bildenden Künste Wien 1930-1960 (hg. mit Eduard Freudmann, Jakob Krameritsch und Michael Lunardi), Wien: Mandelbaum Verlag 2025.

Peter Spillmann ist Künstler, Kurator und Dozent und lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Mitbegründer von verschiedenen selbstorganisierten Plattformen wie Labor k3000 (1998) oder CPKC Center for Postcolonial Knowledge and Culture (2008) und entwickelte in wechselnden interdisziplinären Zusammenhängen thematische Projekte und Ausstellungen wie Be Creative! (2002), Backstage*Tourismus (2004), MigMap(2005), Panorama der Arbeit (2007), Top of Experience (2008), This Was Tomorrow (2008), transculturalmodernism.org (2012), mapping.postkolonial.net (2013), Viet Nam Diskurs (2016/2017), fallingwild.org (2019), Cohabitation: Ein Manifest für Solidarität von Tieren und Menschen im Stadtraum(2021/2022) und corresponding with..., ein Beitrag zur Ausstellung School of Casablanca (2023/24). Viele wichtige Projekte entstanden in einer über 20 Jahre dauernden engen Zusammenarbeit mit Marion von Osten (†2020). Er unterrichtet und forscht an der Hochschule Luzern im Master of Arts in Fine Arts mit Schwerpunkt Art in Public Spheres und leitet dort seit 2021 das StudioLab Eco!

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Zu Besuch bei den Pflanzen
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