To bride or not to bride
Be pretty and gracious! Seek professional beauty assistance! Prioritize sex! Go on a diet! Don’t be a bridezilla! – To bride or not to bride? That is the question.
Die Installation To bride or not to bride setzt sich mit der White-Wedding-Industrie, dem Hochzeitswunsch und der Obsession mit dem Aussehen der Braut auseinander. Die Installation besteht aus zehn grossformatigen Tüchern, auf die ebenso viele Illustrationen gedruckt sind. Jedes Bild ist von Sätzen begleitet, die aus Kontexten stammen ― z.B. Zeitschriften ― , in denen Bräuten erklärt wird, wie sie sich auf ihren «grossen Tag» vorbereiten sollten. Die Bilder sind provokant und ironisch und laden die Betrachter:innen dazu ein, darüber nachzudenken, wie die Hochzeitsindustrie Frauen dazu drängt, an ihrem Hochzeitstag «perfekt» sein zu müssen. Wenn man eine richtige Braut sein will, muss man eine Diät machen, Sport treiben, sich schminken, seinen Mann befriedigen, eine entspannte und positive Einstellung haben, lächeln, aber vor allem: sich selbst sein!
DANK
Ich danke meiner Mentorin für die praktische Arbeit, Klodin Erb, für ihre unschätzbare Unterstützung und meiner Mentorin für die schriftliche Arbeit, Silvia Henke Dean.