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Ausstellungsansicht Südpol, Detail SONIC RESEARCH, Foto: Franca Pedrazzetti ©2023, Chris Obrist, Pilatus bei Sonnenaufgang (Luzern) Ausstellungsansicht Südpol, SONIC RESEARCH, Foto: Franca Pedrazzetti
SONIC RESEARCH — RESULTS OF FIELD STUDIES
Chris Obrist
Major
Art Teaching
Art in Public Spheres
Abschlussjahr
2023
Kontakt
mail@chrisobrist.ch
Webseite
sonic-research.ch/
Bandcamp
sonicresearch.bandcamp.com
Instagram
@sonic.research

SONIC RESEARCH

Mit SONIC RESEARCH betreibt Chris Obrist eine offene Wissensplattform, die seine Entdeckungen und Erkenntnisse sammelt, beschreibt und dokumentiert. In seiner Ästhetischen Forschung setzt er sich in erster Linie mit Sound auseinander, den er als Material zur Gestaltung von Zeit und Raum begreift. Inspiriert von Physik, Mathematik und Technik beschäftigt er sich mit Schwingungen, Resonanzen, Rückkopplungen, Ablagerungen und Rauschen im Feld zwischen Klangkunst und elektronischer Musik

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Der Pilz am Ende der Welt

Chris Obrist ist in der lokalen Maker-Szene verankert. Ihm sind soziale Themen wie das uneingeschränkte Teilen durch Open Source, Reparieren statt Wegwerfen, Zirkular-Ökonomie, Do-it-yourself wichtige Anliegen, die er auch in seiner künstlerischen Tätigkeit konsequent verfolgt. Die meisten seiner Instrumente und Klanginstallationen sind Handmade Electronics d.h. selbst gebastelt, gelötet und getüftelt. Ein zentraler Denkansatz für seine Arbeit liefert ihm Anna Lowenhaupt Tsing, Autorin des Buches Der Pilz am Ende der Welt, in dem sie den Turbokapitalismus anhand des Matsutake-Pilzes erörtert. Das Myzel als Sinnbild für die Funktionsweise seiner Website ist darum passend. Ein sich stetig ausbreitendes und wachsendes Untergrund-Netzwerk, das kontaminiert, sich aneignet und gleichzeitig alles miteinander verbindet.

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Hyperobjekte

Grossereignisse und Naturkatastrophen (sog. Hyperobjekte) würden uns immer häufiger aufzeigen, wie verstrickt und komplex unser gesellschaftliches Zusammensein geworden und wie anfällig und verletzlich unser Habitat sei, welches wir Tag für Tag aus Macht- und Geldgier ausbeuten, so der Künstler. Zerstören wir durch unser Verhalten nicht unsere Lebensgrundlage und die aller Lebewesen auf diesem Planeten? Wie kommen wir aus dieser Negativ-Spirale heraus?

In seinem Beitrag sucht Chris Obrist nach Antworten. Er zeigt Methoden und Ergebnisse aus seiner Ästhetischen Forschung mit Sound und Natur, projiziert auf gesellschaftliche Herausforderungen.

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