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Räume der Tabus
Xenia Joss
Major
Art Teaching
Critical Image Practices
Abschlussjahr
2022
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www.xeniajoss.ch

Räume der Tabus

Ich habe Geschichten von unterschiedlichen Personen rund um das Thema Tabus gesammelt. Als Ausganspunkt der Interviews dienten die Erinnerungen meiner Interviewpartner*innen an die Tabuthemen ihrer Kindheit im Kontext von Familie und Freundeskreis. Die Gespräche haben sich ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch unweigerlich auch auf die Gegenwart bezogen – Tabus sind allgegenwärtig.

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Das Buch

Bei der Auswertung kristallisierten sich sieben verschiedene, in mehreren Geschichten wiederkehrende Themen heraus. Dass viele Themen in mehreren Interviews vorkamen, fand ich faszinierend – daran wollte ich anknüpfen. Ich habe eine Möglichkeit gesucht, die Themen visuell zusammenzuführen. Das Haus als Ort, wo die Themen alle ihren Raum haben können, hat sich dafür angeboten. Entstanden sind ein Plakat und zwei Bücher bestehend aus Texten und Siebdruckserien. Mit dem Siebdruck kann man Bilder beliebig oft reproduzieren, wie auch Tabu-Themen reproduziert und weitergegeben werden, wenn man sie nicht kritisch hinterfragt. Genau das ist das Ziel meiner Arbeit: Sie ermöglicht Einblicke in die Erinnerungen verschiedener Personen im Zusammenhang mit Tabus. Welche Themen wurden in der Kindheit dieser Personen umgangen und wie fühlen sie sich heute damit? Was könnte man als erwachsene Person im Umgang mit Kindern selbst besser machen? Meine Arbeit soll keine Lösungen aufzeigen, sondern Denkanstösse geben und Anlass dafür sein, eigene Verhaltensmuster zu hinterfragen.

Bei der Auswertung kristallisierten sich sieben verschiedene, in mehreren Geschichten wiederkehrende Themen heraus. Dass viele Themen in mehreren Interviews vorkamen, fand ich faszinierend – daran wollte ich anknüpfen. Ich habe eine Möglichkeit gesucht, die Themen visuell zusammenzuführen. Das Haus als Ort, wo die Themen alle ihren Raum haben können, hat sich dafür angeboten. Entstanden sind ein Plakat und zwei Bücher bestehend aus Texten und Siebdruckserien. Mit dem Siebdruck kann man Bilder beliebig oft reproduzieren, wie auch Tabu-Themen reproduziert und weitergegeben werden, wenn man sie nicht kritisch hinterfragt. Genau das ist das Ziel meiner Arbeit: Sie ermöglicht Einblicke in die Erinnerungen verschiedener Personen im Zusammenhang mit Tabus. Welche Themen wurden in der Kindheit dieser Personen umgangen und wie fühlen sie sich heute damit? Was könnte man als erwachsene Person im Umgang mit Kindern selbst besser machen? Meine Arbeit soll keine Lösungen aufzeigen, sondern Denkanstösse geben und Anlass dafür sein, eigene Verhaltensmuster zu hinterfragen.

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Schriftliche Arbeit

Tabubrüche in der Kunst/ Eine Nachzeichnung dreier Aushandlungsprozesse der Grenzen der Kunstfreiheit

In der schriftlichen Arbeit werden Aushandlungsprozesse der Grenzen der Kunstfreiheit anhand dreier künstlerischer Positionen, die Tabus aktiviert haben, nachgezeichnet. Die ausgewählten Positionen sind: L’homme au Carnet (1983) von Sophie Calle, Dogs That Cannot Touch Each Other (2003) von Sun Yuan und Peng Yu und Open Casket (2016) von Dana Schutz. Alle drei Werke haben durch Tabubrüche zu heftigen emotionalen Reaktionen bei Rezipient*innen geführt. Mit einer Auslegeordnung und Analyse der verschiedenen Stimmen, die für die einzelnen Positionen von Bedeutung sind, wird versucht, dem komplexen Aushandlungsprozess der Grenzen der Kunstfreiheit auf die Spur zu kommen.

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