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Gold im Mund
Melissa Frei
Major
Art Teaching
Critical Image Practices
Abschlussjahr
2022

Gold im Mund

Die Arbeit Gold im Mund ist eine Installation mit drei Teilen. Der erste Teil des Raumes ist gefüllt mit 575‘600 Papierstreifen, auf welchen jeweils unterschiedliche Sprichwörter, Zitate und Redewendungen stehen. Die Sprüche stammen von 10 Webseiten, von welchen durch Web-Scraping der gesamte Inhalt gesammelt wurde.

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Kurzbeschrieb Arbeit

Nur exakt doppelte Sprüche wurden entfernt; falsche Sprüche oder solche mit Rechtschreibfehlern wurden übernommen. Ebenso gibt es in der Sammlung problematische Inhalte wie sexistische, menschenverachtende oder rassistische Sprüche. Die Besucher*innen können in diesem Zettelmeer herumgehen, darin wühlen, mit einer Mistgabel die Zettel neu aufmischen oder auch sich gegenseitig Sprichwörter an den Kopf werfen. Die Menge und das Chaos nehmen Bezug auf die Unübersichtlichkeit der Verbreitung solcher Sprüche über das Internet. Der zweite Teil der Installation besteht aus einem alten Holzpult, auf welchem sich das Artistbook mit allen Untersuchungen zu Sprache, Sprachwandel, Kommunikation, Webseiten und Sprüchen befindet. Besucher*innen sind eingeladen, sich hinzusetzen und sich in die Forschung einzulesen. Weiterhin ist im Buch ein erklärender Text zum dritten Teil der Installation, dem Manifest, vorhanden. Das Manifest besteht aus nummerierten Sätzen, welche die Ergebnisse der künstlerischen Forschung zusammenfassen. Die drei Plakate im Hochformat von je 3.5x2.5m hängen direkt vor dem Pult. Das Manifest lässt sich zusammenfassen als Forderung nach einem bewussteren und diskursiveren Umgang mit Sprache.

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Thesis: Artistbook

Das Artistbook ist eine experimentelle Untersuchung von Sprichwörtern, Webseiten und Sprache mit dem Fokus darauf, wie Sprichwörter kulturelle Inhalte transportieren und vermitteln. Grundsätzlich kann zwischen drei Textsorten unterschieden werden: wissenschaftlichen Texten, Belegen und Ergänzungen, sowie Textbildern. Die Gegenüberstellung von unterschiedlichen Quellen und Textgattungen ist ein Versuch, wie die Verwendung von Sprache durch Sprache untersucht und mit Sprache sichtbar gemacht werden kann. Während einige Schlussfolgerungen zwar klar formuliert werden, sollen die impliziten und schöpferischen Aspekte von Sprache nicht ausgeklammert werden. Leser*innen werden dazu aufgefordert, die Verwendung Sprache als Akt wahrzunehmen und ihr eigenes Leseverhalten zu reflektieren.

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