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like a miniature movie within a movie
Fabian Werren
Major
Art Teaching
Critical Image Practices
Abschlussjahr
2022

like a miniature movie within a movie

Der Film hat seine vermeintlich grenzenlosen Möglichkeiten ausgelotet und bescherte dem Automobil im Laufe der Geschichte eine Vielzahl unterschiedlicher Rollen und Funktionen.

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Umsetzung künstlerische Arbeit

Als Sinnbild von Freiheit und Individualität hat das Automobil die Welt erobert und ist nach Matthias Bickenbach «geradezu obsessiv mit positiven Werten aufgeladen und zum Fetisch einer mobilen Gesellschaft geworden, die den Unfall verdrängt».1 Like a miniature movie within a movie ist der Versuch einer kontinuierlichen homogenen und mehrfach lesbaren Erzählung durch die geschickte Montage gleichartiger oder verwandter Situationen und wiederkehrender Motive. Figuren und Publikum befinden sich auf einer scheinbar endlosen Fahrt durch die automobile Filmgeschichte. Vielsagenden Mienen, ausladende Gesten und präzise Wortwechsel führen entlang gesellschaftlich, filmgeschicht-lich und filmtechnisch relevanten Themen und verbinden Kinojahrzehnte automobiler Darstellungs-formen zu einem Kammerspiel auf Rädern. In der Filmzeitschrift CINEMA resümiert Werner Jehle: «Das Massenmedium Film, angewiesen auf visuelle Codes, hat sich des Autos sofort bedient. Es hat darin jedoch nicht nur das Fetischhafte, das magische Objekt gefunden. Es hat das Auto nicht nur vorgezeigt. Es hat immer wieder demonstriert, wie sehr das Automobil die Sicht des Menschen von der Welt geändert hat, wie der Mensch seine Umgebung vom Auto aus erlebt.»2

1) Bickenbach Matthias, Vom Unfall: Menetekel der Automobilität. In: Museum Tinguely, Basel (Hrsg.), Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich, Heidelberg 2011, 153-61; hier 154.

2) Jehle Werner, Glänzendes Chrom und reine Seele. In: Arbeitsgemeinschaft CINEMA, (Hrsg.), Autokino Kinoauto, Band 20, Heft 3, Zürich 1974, 31-36; hier 34f.

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Kurzbeschrieb schriftliche Arbeit

Das Automobil im Film. Eine Entwicklungsgeschichte filmtechnischer Automobildarstellung

Automobil und Film sind zwei technische Erfindungen des ausklingenden 19. Jahrhunderts. In ihrer weit über hundertjährigen Geschichte vollzogen die beiden wundersamen Errungenschaften eine wirkungsreiche Entwicklung, blieben ihrer grundlegenden Funktion aber bis heute treu: Beide sollen sie den Menschen bewegen.
Unter dem Aspekt filmtechnischer Innovationen untersuche ich in meiner schriftlichen Master Thesis die hoch emotionale Fahrt des Automobils durch die Filmgeschichte. Zur Beantwortung meiner For-schungsfragen stütze ich mich auf filmwissenschaftliche Schriften, die grösstenteils das westliche Kino, gemeint europäisches und US-amerikanisches Filmschaffen, verhandeln und kultur- und so-zialwissenschaftliche Texte, die sich mit der historischen Entwicklung und gesellschaftlichen Verbrei-tung des Automobils im Allgemeinen beschäftigen.

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