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«Löcher durchs Jetzt»
Antonia Roellin
Major
Art Teaching
Critical Image Practices
Abschlussjahr
2022
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antoniaroellin.ch

«Löcher durchs Jetzt»

Ich stöbere nach Durchbrüchen im eigenen und im Leben anderer.

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Das Projekt

In einem ersten Schritt treffe ich dazu sieben angefragte Menschen, welche mir einen «mirko-utopischen Moment» und die dazugehörigen Initialhandlung aus ihrem Leben zeigen. In einem zweiten Schritt werden Audio-aufnahmen von diesen Begegnungen zum einem Audiofeature zusammengefügt und in einem dritten Schritt entdecke ich die Brache in Brunnen durch meine konstante Anwesenheit.

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In Nova Brunnen

In Nova Brunnen versuche ich der Brache ähnlich zu begegnen, wie ich den Menschen in der Recherchezeit im Vorfeld. Sieben Tage mit dem riesigen und heissen Spielplatz, dem langsam zerfallenden Industriegelände. Einem Ort im Dazwischen. In der scheinbaren «Noch-nicht-Zugehörigkeit» mit viel Freiraum und wenig Komfort. Dort komme auch Mitmenschen, welchen im Audiofeature zu hören waren zu Besuch und begegnen Brache mit ihren künst-lerischen Strategien.

Dieses Projekt umkreist hartnäckig flüchtige Momente wie Flashes, das LOS_lassen, das Jetzt, das Fixieren mitten im Fluss. Es sind Versuche sich auszudehnen und sich auf Spiel zusetzten. Das Projekt untersucht Veränderungen im Kleinen für Veränderungen im Grossen und veräußerlicht partizipative Momente.

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Das Audiofeature / Artistbook

mikro-outopos.com

All diese geteilten Gedanken zu «Löchern im Jetzt» sind in ein Audiofeature eingeflossen und werden begleitet von einem fotografischen Reflexionsteil. Es sind so oft genau diese Momente, welche künstlerisches Arbeiten im Kern antreiben, ebenso wie unsere Alltagswahrnehmungen auf der Suche nach Erfülltheit und Zufriedenheit. Die Gespräche sind im Audio zusammengefügt, komponiert und ergeben einen verdichteten Einblick. Wichtig ist auch die Setzung des Gesprächs vor Ort: in der Küche, im Atelier, im Fluss, am Feuer, in der Nacht, im Friseurstuhl. Man ist fasziniert von den Stimmen, den Gedanken und Dialogen und möchte gerne immer weiter zuhören.

Theoretische Grundlagen der künstlerischen Forschungsarbeit sind aus dem aktuellen Stand der Forschung aufgearbeitete Texte zum Thema Affekt (Marie-Louise Angerer), aber auch zu Positionen des Ecocriticism wie Karan Barad, Bruno Latour oder Donna Haraway und neuen Formen der Wissensproduktion. Es fliessen weiter philosophische Überlegungen (Nancy, Bataille), aktuelle kunstwissenschaftliche Theorien zu
performativen Vorgehensweisen (Adrian Heathfield) ein.

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