Master of Arts in Fine Arts Lucerne Master Projects No Heroes –
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Maura Wittmer, No Heroes, Performance, Altdorf, 2017
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Maura Wittmer, No Heroes, Nike, Fotografie aus dem Magazin, Faden auf Haut, 2017
No Heroes –
Maura Wittmer
Major
Art Teaching
Art in Public Spheres
Abschlussjahr
2017

No Heroes –

Die Arbeit No Heroes besteht aus zwei Teilen. Der eine Teil ist eine live Performance die sich täglich im öffentlichen Raum von Altdorf wiederholte. Es war eine reduzierte Geste: auf die Knie fallen ‚Äì Aufstehen, auf die Knie fallen ‚Äì Aufstehen.

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Umsetzung

Mit dieser Performance reagierte ich auf Marken und Logos die mir in Altdorf begegneten. Ich performte vor globalen Marken wie Burger King, Shell, Mazda, Coca Cola etc. aber auch vor lokalen Marken wie etwa dem Tell Denkmal. Mit diesen Performances reagierte ich unmittelbar auf den Ort, gleichzeitig wurde aber auch die Verbindungen und das Verhältnis von Altdorf zur Globalität sichtbar gemacht. Der zweite Teil meiner Arbeit war ein Magazin, dessen Bildmaterial aus performativen Inszenierungen besteht. Es sind Bilder die sich kritisch mit Marken und Logos auseinandersetzen und bewusst die Ästhetik der Werbung aufgreifen. Dieses Bildmagazin wurde im Zeughaus Altdorf auf einem Tisch ausgestellt und in einem reduzierten Setting präsentiert. Der Betrachter wurde so in einem klassischen Ausstellungsverhältnis mit bekannten Marken und Logos konfrontiert.

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Theoretische Masterthesis

In meiner schriftlichen Arbeit steht die Frage nach einem kritischen Umgang mit Marken, Logos und dem weiblichen Idealbild, das täglich auf den Werbeflächen präsentiert wird, im Fokus. Die Wirkungsmacht der Marken und Logos wird einerseits aus gesellschaftlicher und politischer Perspektive beleuchtet, andererseits wird sie in einen visuellen, künstlerischen Kontext gestellt werden. Dabei erfolgen die künstlerischen Auseinandersetzungen anhand der Künstlerpositionen Daniele Buetti und Vanessa Beecroft. Inwiefern werden Mittel des kritischen Umgangs im künstlerischen Schaffen der ausgewählten Künstlerpositionen in Bezug auf Marken, Logos und dem weiblichen Schönheitsideal sichtbar? Sind die Kritiken evident oder gehen die Arbeiten am Ende wieder im Kosmos der Warenästhetik auf? Diese Fragestellungen werden in meiner Arbeit diskutiert.

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